Iserlohn. Um dem Stress in der Vorweihnachtszeit zu entgehen, lädt das Evangelische Jugendreferat Iserlohn seine Mitarbeitende nicht zu einer Weihnachtsfeier, sondern zum Frühlingsfest ein. Mittlerweile ist die Vorgehensweise zu einer schönen Tradition geworden und Ende Februar war es nun wieder einmal soweit. Katja Pischke, die Leiterin des Evangelischen Jugendreferats Iserlohn, konnte zum Frühlingsfest rund 100 Mitarbeitende begrüßen. Traf man sich sonst immer im Iserlohner Varnhagenhaus vor Ort zum Frühlingsfest, so war die Location diesmal ein anderer.
Im Alten Casino am Sauerlandpark Hemer kamen die Mitarbeitenden des Evangelischen Jugendreferats nunmehr zum Frühlingsfest zusammen. Zunächst stand ein Sektempfang auf dem Programm, ehe Katja Pischke dann ihre Begrüßungsrede hielt. Dabei ging sie auf die vielen Säulen des Evangelischen Jugendreferates ein. Zusätzlich blickte sie auf die Highlights des vergangenen Jahres zurück und bedankte sich ausführlich bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin für ihre Motivation und das fortlaufende Engagement.
Sie freute sich sichtlich, dass so viele Mitarbeitende der Einladung gefolgt waren und gemeinsam ein paar schöne Stunden verbringen wollten. Das Frühlingsfest sieht das Evangelische Jugendreferat gewissermaßen als Dankeschön für seine Mitarbeitenden. Und das „Geschenk“ versprach diesmal jede Menge Unterhaltung.
Katja Pischke dankte allen für das tolle Miteinander im vergangenen Jahr. „Wir sind ein großes Team“, brachte sie es auf den Punkt. Und dabei ist der einzelne wichtig.
Vor zwei Jahren war das Evangelisches Jugendreferat Iserlohn selbst Sponsor bei der Aufführung von DAS Theater Hemer, nicht zuletzt deshalb bot sich nun ein Besuch bei dem Hemeraner Verein an. Eine Mitarbeiterin sowie eine ehemalige Mitarbeiterin wirken auch bei dem Theaterverein mit. Ein schöner Anlass, sich nun das aktuelle Stück von DAS Theater Hemer „Sommernebel – Bis der Vorhang fällt“ anzuschauen.
Die Musik-Theater-Inszenierung erzählt eine Geschichte über das Altwerden durch eine ganz andere Sichtweise. Es geht um Freundschaften, versteckte Konflikte in der Familie, das Leben in einem Seniorenheim und natürlich auch um die Liebe. Die Demenz kann Begegnungen und Erfahrungen nicht vergessen lassen und so kehrt eine großartige Show zurück auf die Bühne.
Bevor sich jedoch der Vorhang öffnete, hielt Superintendent Pfarrer Oliver Günther eine kurze Andacht. Dabei ging er auf die Fastenzeit und die biblische Geschichte von Jesus, der vom Heiligen Geist in die Wüste geführt wird, um 40 Tage lang zu fasten, zu beten und vom Teufel versucht zu werden, ein. Und auch Superintendent Pfarrer Oliver Günther dankte natürlich den Mitarbeitenden des Evangelischen Jugendreferats Iserlohn für ihren Einsatz im vergangenen Jahr.
Zwischen Reden, Andacht und Theateraufführung blieb für die Besucherinnen und Besucher des Frühlingsfestes noch genügend Zeit, sich einerseits am Büfett des Caterers „Das Butzelhaus“ zu stärken und anderseits zum Gesprächsaustausch untereinander.
Text und Foto: Annabell Brock




